Eine Personalunion von Martin Mariner und Sylvia Krismayr. Der Name unseres Instituts drückt die Motivation unseres Kunst- und Kulturbeitrags aus, nämlich die Kompostierung von Kulturgut, den WiederaufbereiDung zur Zersetzung in Humus = fruchtbarer Boden, aus dem Neues wächst.




 

Das Institut kultureller Kompostierung präsentiert:

Die letzten Tage der Menschheit (Gesamtausgabe)

eine szenische Lesung im Sinne des Authors
entlang wichtiger Daten des ersten Weltkriegs
28.Juni 2014 bis Ende 2018

Zum 100. Jahrestag des offiziellen deutschen AnkünDungs (sic!) des tod-alen (sic!) U-Boot-Kriegs gegen Handelsschiffe am 4. Februar 2014 setzt das Institut kultureller Kompostierung seinen AufarbeiDung (sic!) des Werkes „Die letzten Tage der Menschheit“, Tragödie in 5 Akten mit Vorspiel und Epilog, von Karl Kraus fort. Karl Kraus dokumentiert in seinem hochaktuellen Werk den Zynismus von Kriegsgeschehen:
„Die unwahrscheinlichsten Taten, die hier gemeldet werden, sind wirklich geschehen; ich habe gemalt, was sie nur taten. Die unwahrscheinlichsten Gespräche, die hier geführt werden, sind wörtlich gesprochen worden; die grellsten Erfindungen sind Zitate.“

Termine 2015:

  • Freitag 6. Februar 20.30, Kooio, Mariahilfstrasse 40
    2. Akt, erstes Viertel, zum 100. Jahrestag der offiziellen deutschen Ankündigung des totalen U-Boot-Kriegs gegen Handelsschiffe;
  • Freitag 24. April 20.30, Kulturzentrum Ararat, Schöpfstr. 6b
    2. Akt, zweites Viertel, zum 100. Jahrestag des ersten Chlorgaseinsatzes an der Westfront;
  • Samstag 23. Mai 20.30, Liber Wiederin, Erlerstrasse 6
    2. Akt, drittes Viertel, zum 100. Jahrestag der Kriegserklärung Italiens gegen Österreich;
  • Freitag 26. Juni 20.30, Kooio, Mariahilfstrasse 40
    2. Akt, viertes Viertel, zum 100. Jahrestag des Beginns der 1. Isonzoschlacht;
  • Freitag 25. September 20.30, Cafe Decentral, Hallerstr. 1
    3. Akt, erstes Viertel, zum 100. Jahrestag des Beginns der Herbstschlacht an der Westfront;
  • Freitag 16. Oktober 20.30, Bogentheater, Viaduktbogen 32
    3. Akt, zweites Viertel, zum 100. Jahrestag des Endes der Herbstschlacht an der Westfront;

Ein jeweiliges „Was bisher geschah“ ermöglicht es BesucherInnen die Schlüssigkeit des Stückes nachzuvollziehen und einen interessanten Einblick in die Gesellschaft zur Zeit des „großen Krieges“ vor hundert Jahren zu gewinnen. Jeweilige Kurzreferate zum Kriegsgeschehen sowie zur Biographie des Autors erläutern außerdem die historischen Hintergründe.